Eine Hochzeit ist erst der Anfang

EINE HOCHZEIT IST ERST DER ANFANG!

Die demographische Entwicklung in Deutschland macht nicht nur den Rentenkassen Sorgen. Rund 70 Jahre des Friedens in Europa und eine immer ausgefeiltere Gesundheitsversorgung bringen es mit sich, dass immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, doch die Lust der Deutschen ihr Leben im Sinne einer klassischen Familie gemeinsam mit Kindern zu verbringen, ist noch immer nicht gewachsen. Ganz im Gegenteil: Dem Ausbau der Kindertagesstätten und anderer Betreuungsformen zum Trotz will der Nachwuchs in unserem Lande die zunehmende Anzahl der Rentner noch immer nicht so recht ausgleichen. Da helfen auch Kindergeld, Elterngeld und bald das Betreuungsgeld recht wenig.

Traumhochzeit – Mehr als nur ein Wunsch kleiner Mädchen?

Nicht wenige kleine Mädchen träumen schon beim Puppenspiel davon, eines Tages ihren Märchenprinzen kennen zu lernen. Doch so viele Prinzen gibt es in unserem Lande gar nicht und so ist der Weg bis zur Hochzeit meist doch von der einen oder anderen Ernüchterung und Kompromissbereitschaft bestimmt. Dem Prinzen geht es meist nicht anders und eine Partnerschaft, der es von vornherein gelingt, die Stärken und Schwächen des Partners adäquat einzuschätzen und damit zu leben wird vielleicht eher von einer gewissen Nachhaltigkeit gekrönt werden als die Illusion der Vollkommenheit. Auch wird es ein schwieriger Weg sein, dauerhaft dem Partner die eigene vermeintliche Vollkommenheit vorspielen zu wollen, die meist gar nicht gegeben ist. Eine Traumhochzeit ist auch zwischen Menschen möglich, die sich ganz real ihrer eigenen Unvollkommenheit bewusst sind. Wenn es dann eine Traumhochzeit werden soll, dann doch bitte mit einem Hochzeitsfotograf München, Hochzeitsreportage

Was kommt nach der Hochzeit?

Ein Eheversprechen abzugeben dauert nur wenige Sekunden, es einzuhalten ein ganzes Leben lang. Die Erfüllung eines solchen Versprechens ist eine Entscheidung, die es jeden Tag aufs Neues zu treffen gilt, wenn der fromme Spruch „bis dass der Tod euch scheidet“ tatsächlich zur Realität werden soll. Heiratende in früheren Zeitaltern hatten es auch vergleichsweise einfach: Das Lebensalter war damals noch recht überschaubar und das fromme Versprechen deckte damit einen Zeitraum ab, den es bisweilen problemlos aus zu erfüllen galt. Je älter der Mensch wird, desto größer wird auch die Zeitspanne, die es mit einem gemeinsamen Ehepartner abzudecken gilt. Eine liberalere Gesetzgebung und Rechtsprechung machen es heute zudem leichter, sich von einem Eheversprechen wieder zu lösen. Auch sind kaum mehr gesellschaftliche Sanktionen zu erwarten, wenn man in Scheidung lebt, wie dies vielerorts früher der Fall gewesen sein mag.

Kinder oder nicht?

Eine Familie hatte in früheren Zeiten stets das Ziel, den eigenen Stammbaum zu erweitern und sich nach dem alten Satz aus der Bibel „Seid fruchtbar und mehret euch“ zu richten. Doch die Vielfalt der Familienmodelle ist gewachsen und auch eine Partnerschaft ohne Kinder ist als Familie mittlerweile in jeder Hinsicht etabliert. Kinder bringen Leben in ein Haus, setzen aber auch neue Ansprüche an das Familienleben. Die Möglichkeiten, Kinder und ein Berufsleben miteinander zu vereinen, sind heute vielfältiger denn je, aber nicht immer ist der Gedanke, Kinder in die Welt zu setzen um sie dann wieder an wechselnde Betreuer weiter zu geben, ein Bild, das einem beim Begriff des „Familienlebens“ sofort in den Sinn kommt. Wer würde schon einen Hund adoptieren, um ihn dann wieder fünf Tage pro Woche ins Tierheim abzugeben?

Man sollte sich heute schon genau darüber im Klaren sein, wie man sich das gemeinsame Leben mit Kindern vorstellt, bevor man diese in die Welt setzt. Kinder bringen nicht nur frischen Wind in die Familie, sie machen auch viel Arbeit. Und man sollte sich genau darüber im Klaren sein, ob man sich das nervlich zumunten möchte. Es gibt Babys, die ebenso wenig ihre Nachtruhe finden, wie dann auch die Eltern und wenn die Kinder in die Pubertät kommen, kann dies wiederum die eine oder andere schlaflose Nacht bedeuten. Und die vermeintlich sorgenfreie Zeit dazwischen ist manchmal doch kürzer als man denkt.

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